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Hände tippen auf einem Laptop, im Bildschirm wird der Microsoft Copilot genutzt, der Datenströme in die Cloud schickt

Datensouveränität zurückgewinnen

Flex-Routing erklärt

Warum Ihre Daten in der EU bleiben sollten

Flex-Routing bei Microsoft Copilot

Microsoft Copilot verspricht Produktivität auf neuem Niveau. Doch unter der Oberfläche des KI-Assistenten lauert ein stilles Risiko: Flex-Routing. Die neue Routing-Option entscheidet darüber, wo und wie Ihre Unternehmensdaten tatsächlich verarbeitet werden – und das kann über Ihre Compliance-Zukunft mitbestimmen.

Das steckt hinter Flex-Routing


„Mit Flex-Routing können Kunden in der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) Rückschlüsse auf ein großes Sprachmodell (LLM) außerhalb der EU-Datengrenze während Spitzenzeiten der Nachfrage zulassen, um eine konsistente Copilot-Erfahrung zu gewährleisten.“ – Microsoft Learn: Flex-Routing

Kurz gesagt: Wenn Microsofts Server in der EU ausgelastet sind, dürfen Ihre Daten zur Verarbeitung in andere Regionen weitergeleitet werden – auch über EU-Grenzen hinweg. Das mag wie eine technische Notlösung wirken, birgt jedoch weitreichende rechtliche und sicherheitstechnische Implikationen.

Wann und wohin fließen Ihre Daten?


Laut Microsoft bleiben Daten zwar „verschlüsselt“ und „im Ruhezustand innerhalb der EU“. Doch der entscheidende Punkt liegt in der Verarbeitung – der sogenannten „Rückschluss“-Phase, wenn das Modell Ihre Eingabe analysiert, um eine Antwort zu generieren. Genau hier kann die Cloud-Dynamik zur Blackbox werden:

  • Pseudonymisierte Daten sind kein rechtsfreier Raum – sie bleiben personenbezogen, sobald Rückbezüge technisch möglich sind.

  • Spitzenlastzeiten sind unvorhersehbar – Sie wissen also nicht, wann Flex-Routing greift oder in welche Region Daten wandern.

  • Standardmäßig ist Flex-Routing seit März 2026 für neue Mandanten aktiviert.

Microsoft betont, dass Administratoren Flex-Routing in den Einstellungen deaktivieren können. Doch wie viele Organisationen wissen überhaupt von dieser Funktion – oder haben sie aktiv geprüft?

Compliance-Risiken zwischen Komfort und Kontrolle


Die DSGVO bleibt eindeutig: Sobald personenbezogene oder auch pseudonymisierte Daten außerhalb der EU verarbeitet werden, greifen strengere Schutzpflichten und Transfermechanismen. Das betrifft alle Unternehmen, insbesondere aus sensiblen oder regulierten Bereichen – von Finanzdienstleistungen bis zum öffentlichen Sektor.

Damit steht jedes Unternehmen vor einer strategischen Entscheidung: Wie viel Kontrolle wollen – und müssen – wir über unsere KI-Umgebung behalten?

Flex-Routing aktiviert?

Handeln Sie jetzt

Prüfen Sie in Ihrem Microsoft 365 Admin Center, ob Flex-Routing aktiv ist. Fragen Sie sich offen:

  • Wissen Sie, wo Ihre Daten während Spitzenlastzeiten verarbeitet werden?

  • Können Sie die EU-Datengrenze lückenlos garantieren?

  • Welche KI-Lösung spiegelt wirklich die Werte Ihrer Organisation wider?

Denn Datensouveränität ist nicht nur ein Thema der IT – sie ist ein Wettbewerbsvorteil.

Vertrauen durch Souveränität

KI, die Ihre Regeln kennt

Daher setzt ACTIWARE auf einen grundlegend anderen Ansatz: Vertrauen durch Souveränität. Statt Datenströme zu vernebeln, schaffen wir Transparenz, Kontrolle und Compliance – ganz ohne Leistungseinbußen.

  • Eigengehostete LLMs: Keine Weiterleitung an externe Systeme. Ihre Daten bleiben in Ihrer Infrastruktur – sicher und nachvollziehbar.

  • Volle DSGVO-Konformität: Kein juristisches Risiko, keine „pseudonymisierten“ Ausnahmen.

  • Individuelle Bereitstellung: Cloud, hybrid oder on-prem – Ihre Architektur, Ihre Entscheidung.

Sie haben Fragen zu Ihrer digitalen Souveränität?

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